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Die Geschichte vom Museumskroog

1930

1930 bis heute

SPECKEN Wechselvoll, zugleich aber auch beständig – die Geschichte des „Museumskroog“ in Specken ist beides gleichermaßen. Von einer Gastwirtschaft und Kolonialwarenladen über Kornbrennerei und „Plattenkiste“ bis hin zu einem Gasthaus mit angeschlossenem Heimatmuseum war oder ist in den vergangenen 100 Jahren alles dabei. Die Konstante: die gastronomische Nutzung.
Doch der Reihe nach: Im November 1912 eröffnete Heinrich Kapels am Speckener Weg ein Gebäude, das Schankwirtschaft („Kapels Kornspieker“) und Kolonialwarenladen zugleich war. Und noch etwas: Mittelpunkt des Dorfes. Knapp vier Jahrzehnte zuvor hatte Kapels eine entsprechende Konzession zum Ausschank und Flaschenverkauf von Spirituosen erhalten.
1936 sei der Saal der Gaststätte letztmals als solcher genutzt worden, weiß Axel Neumann, der den „Museumskroog“ seit 1994 bewirtschaftet. Erich Kapels habe in dritter Generation verstärkt auf die Herstellung von Mineralwasser und Süßmost gesetzt. Mit einer in den 1950er Jahren erbauten Kegelbahn wurde man dann diesem damals weit verbreiteten Hobby gerecht. Der Zwischenahner Party-Platten-Service komplettierte bis Ende der 1980er das Angebot am Standort Specken.

 

1980

Lange Suche beendet

Was dann kam, war nicht nur wegen des Besitzerwechsels – der Verein für Heimatpflege kaufte 1993 das gesamte Gelände – die vielleicht größte Veränderung: Zum gastromischen Betrieb kam ein Museum. Der Heimatverein hatte zuvor lange Zeit nach einem geeigneten Standort gesucht, um die zahlreichen Exponate landwirtschaftlichen Lebens und Wirkens der Öffentlichkeit zeigen zu können. Auch wenn das Projekt im Vorstand nicht unumstritten war, gaben die Mitglieder mit deutlicher Mehrheit grünes Licht für den Kauf. Im Erdgeschoss befindet sich seitdem eine Sammlung von Wagen und Kutschen, im Obergeschoss werden in abgegrenzten Ausstellungsbereichen Geräte einer Schmiede, für Holzbearbeitungen, zur Torfgewinnung, zum Blaudruck und eine Schusterwerkstatt gezeigt. Im großen Ausstellungsraum sind neben kostbaren Schränken und Truhen auch Gemälde zu sehen.
Und es gab – nachdem das Gebäude 1993 umfassend renoviert und um einen Biergarten erweitert worden war – mit Axel und Birgit Neumann Pächter für die Gastronomie. Am 7. Mai 1994 wurden das Museum offiziell eröffnet und der Schlüssel übergeben. (Quelle: NWZ)

 

Nach 20 Jahren wurde von Axel Neumann an Sven und Maren Winter am 01.04.2014 das Gasthaus übergeben. Sven und Maren Winter haben dann den Namen des Hauses von "Museumskroog" zu  "Junker van der Spekken" geändert. Der Name kommt aus dem Mittelater (1300 bis 1500 Jhd). In dieser Zeit stand ca. 100 meter vom Gasthaus entfernt eine Niederungsburg in der der Junker van der Spekken hauste.

 

zum "Junker van der Spekken" geschlagen...

Der Junker ist zurück in Specken

Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Ortsverein Specken e.V. gab es für Sven Winter vom Vorsitzenden des Ortsverein Specken e.V., Ralf Haake, den Junkerschlag. Dass die Wahl auf Sven Winter gefallen ist, jetzt wo Specken wieder eine Burg hat, war naheliegend.

Als junger Gastwirt vom „Junker van der Spekken“ hat er den Ortsverein immer tatkräftig unterstützt.

Als Anerkennung hat ihn der Vorstand vom Ortsverein Specken e.V. zum Junker geschlagen.

© 2014 Junker van der Spekken - Museumskroog
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